Alleine in der Badewanne

Autor: admin
22. Januar 2009

Es gehört schon eine gehörige Portion Mut dazu, den Atlantik per Boot zu überqueren. Viele ambitionierte Segler, die einmal dieses Abenteuer wagen möchten, schließen sich der Atlantik rally for cruisers an. In diesem Verbund ist ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet. Aber natürlich spielt auch ein Mindestmaß an Bequemlichkeit eine gewichtige Rolle für diesen Turn.

Die ganz mutigen unter den Seglern nehmen dieses Abenteuer alleine in Angriff, als sogenannte Einhandsegler. Wie viel Mut und Abenteuerlust muss allerdings in einem Segler stecken, der den gewaltigen Atlantik in einem gerade einmal etwas über 5 Fuß großen Segelschiff zu bewzingen?

Der Amerikaner Hugo Vihlen wagete es bereit im Jahr 1968 mit einem 1,80 Meter langen Segelschiff alleine den Atlantik zu überqueren. Bis zum Jahr 1993 hielt der Delta-Airlines-Pilot sogar den Weltrekord, bis dahin gelang es keinem Boot unter 3 Meter den Ozean zu überqueren. Auch der Brite Tom McNally schaffte die Strecke mit seiner 1,64 Meter langen Verahugh im Jahr 1993, bevor Vihlen mit seiner 1,63 Meter langen Fahters Day kurz nach ihm erneut den Größenrekord holte.

Die Rekordzeit von 84 Tagen für die behielt jedoch die April Fool, die Fahters Day benötigte für die selbe Strecke 105 Tage und die Verahugh sogar 113 Tage, obwohl sie über wesentlich modernere Ausstattungsmerkmale verfügten als das Segelschiff von 1968.

Wenn man bedenkt, dass Hugo Vihlen nur mit einem Funkgerät, was auch noch kurz vorm Ziel ausfiel und einem Sextanten ausgerüstet war, eine starke und mutige Leistung.

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