Faszination Ostfriesiche Inseln

Autor: admin
17. Mai 2009

Die ostfriesichen Inseln mit ihren 7 bewohnten (Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist, Borkum) und 4 unbewohnten (Lütje Hörn, Memmert, Minsener Oog, Mellum) Inseln gewinnen unter Seglern immer mehr an Bedeutung. Die Faszination des Wattenmeeres mit seiner fantastischen Natur zieht immer mehr Segler in ihren Bann.

Eines haben dabei alle ostfriesischen Inseln gemein, sie liegen alle in der Westwindzone. Viel Wind, der meist aus westlicher Richtung weht und für starke Strömungen sorgt, im Gegensatz dazu die Südseite, auf der sich das seichte Wattenmeer befindet. Mit den Gezeiten ändert sich dabei auch die Watt-Landschaft stetig und sorgt so für reichlich Abwechslung auf dem Segeltörn in der Nordsee.

Allerdings ist das Segeln hier mit Vorsicht zu genießen, weniger wegen der Maximalhöhen, sondern eher wegen der gefährlichen Seegangslagen. Schon bei mäßigem Wind kommt es im Bereich der Küste und des Wattenmeeres zu gefährlichen Brandungen und aufbauenden Grundseen. Vorsicht ist immer dann geboten, wenn Windrichtung und Tidenstrom einander entgegenstehen. Für die Navigation in der Nordsee sollten daher folgende Regeln beachtet werden:

- bei der Törnplanung unbedingt die windbedingten Wasserstandsänderungen beachten

- Wind- und Stromrichtung im Auge behalten. Ab Windstärke 5 bildet sich beim Aufeinandertreffen
gefährlicher Seegang

- Bei der Wasserstandsberechnung eine Sicherheitsreserve von 0,5 Metern unterm Kiel einrechnen

- Um Grundberührung zu verhindern Flachwasserbereiche im Wattenmeer immer bei auflaufendem Wasser ansteuern

- Beim Festkommen bei auflaufendem Wasser und stärkeren Winden musser der Anker ausgebracht werden, um ein Abdriften zu verhindern

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